Die Stücklisten dienen dazu Geräte und Unterbaugruppen in fertigungsrelevante Strukturen/ Artikel abzubilden, dies können Eigenfertigungsteile, Zukaufteile, wie auch Werkzeuge sein, die in der Produktion verwendet werden. In weiterer Folgen wird die Stückliste mit dem gewünschten Arbeitsplan zu einer Fertigungsversion (Freigabe genannt) verknüpft und damit für die Fertigung bereitgestellt. Somit ist sichergestellt, dass bei der Fertigung die korrekte Kombination aus Stückliste und Arbeitsplan genutzt wird. Eine Stückliste kann für mehrere Verwendungszwecke oder Fertigungsversionen genutzt werden.
Die Stücklisten können manuell erstellt, aus den Stammdaten von einem bestehenden Fertigungsauftrag extrahiert werden (z.B. wenn aus einem Musterauftrag eine Stückliste für die Produktion verwendet wird), oder aus einer externen Datenquelle importiert werden.
Anlegen einer Stückliste.
Register SL. Kopfdaten
1.Anlage einer Stückliste unter Datei ►Produktion ►Stammdaten ►Stücklisten ►
►Neue Stücklistenummer anlegen (manuell). Alternativ kann sie auch aus der Ansicht der Freigabe erstellt werden.
2.Zuordnung der Sachnummer (entspricht der Nummer aus dem Materialstamm)
3.Zuordnen Index von Stückliste (bzw. Zeichnung)
4.AK (Aktiv Kennzeichen): Stückliste aktiv = Kennzeichen leer, bei 'N' nicht aktiv

hier wird das benötigte Material für den Fertigungsauftrag auf Einzelstückbasis eingetragen, wie auch die Werkzeuge (aus der Artikelgattung: Werkzeug/Hilfsmittel). Die benötigt Menge für den Auftrag wird im Zuge der Auftragsgenerierung ermittelt.

EAG: "Entnahme Arbeitsgang", hier wird definiert bei welchem Arbeitsgang das Material benötigt wird, somit kann im Zuge der Terminierung eine korrekte Materialplanung erfolgen. Wenn kein EAG definiert ist, erfolgt die Materialbereitstellung beim ersten Vorgang.
In dieser Stücklistenvariante wird die Struktur der Baugruppen dargestellt, die Unterbaugruppen werden dazu aufgelöst.
