
Parametereinstellungen
Mit Hilfe von Parametereinstellungen können individuelle Funktionalitäten bereitgestellt werden.
Anzeige der AG Abhängigkeiten |
Visuallisierung der Abhängigkeiten innerhalb von Arbeitsplan Stammdaten und Auftrag |
Ausblenden der SL Mengen per |
SL Mengen ausblenden in Auftrag und Stücklisten |

tr |
Rüstzeit (benötigte Zeit für das Rüsten des Vorganges z.B. Drehen |
te |
Laufzeit (benötigte Zeit für die Fertigung des Vorganges) |
tw |
ist eine ablaufbedingte Wartezeit (z.B. Klebevorgang abwarten vor nächstem Arbeitsschritt) |
z |
Anzahl der Splittungen |
bme |
Basismenge |
bmetyp |
Basismengen Typ (per oder Block) / (gleichzeitig gefertigte Teile z.B. 2/Vorgang) |
tdl |
Durchlaufzeit = Benötigte Zeit zur Durchführung der Tätigkeit je Arbeitsgang |
tu |
Übergangszeit: Beispiele: (Transportzeit = Zeitbedarf für den Transport der Werkstücke, Übergangszeit = Zwischen Anlieferung und Start des Arbeitsvorganges bzw. Fertigstellung des Arbeitsvorganges bis zum Start Transport) |
tdlx |
Durchführungszeit (Kosten, Auslastung) je Arbeitsgang ohne Berücksichtigung von Wartezeiten |
n |
Auftragsmenge |
Begrifflichkeiten
Um die PPS Funktionalitäten zu verstehen und effizient nutzen zu können sind die Begrifflichkeiten und genutzten Abkürzungen zu klären.
Durchlaufzeit (tdl)
(Darunter verstehen wir die Durchlaufzeit je Arbeitsgang. Darunter verstehen wir die Zeitspanne, durch den die Anlage durch den Auftrag belegt ist. Sie beinhaltet auch Übergangszeiten (tu) wie z.B. Nachliegezeiten wenn der Vorgang abgearbeitet ist und wartet bis er zum nächsten AG transportiert wird.

Durchführungszeit (tdlx)
Effektiv benötigte Bearbeitungszeit für den Vorgang, sie wird auch für die Kostenberechnung herangezogen, nicht berücksichtigt sind Übergangszeiten wie Transport.

Basismenge Typ (per, Block)
Darunter verstehen wir die gleichzeitig gefertigte Menge (bme), Standardmäßig 1, jedoch je nach Art der Vorrichtungen werden z.B. 3 Teile gleichzeitig bearbeitet, oder bei einer Härtecharge liegen z.B. 50 Teile in einem Härtekorb.
Wartezeit (tw)
Als Wartezeit wird jene Zeit im Auftrag verstanden, für eine ablaufbedingte Unterbrechung, die notwendig ist, um z.B bei einem Klebeprozess eine definierte Zeitspanne abzuwarten, bis die Bearbeitung fortgesetzt werden kann. Falls der geklebte Teil auf die Seite gelegt wird, und mit dem Folgeteil gestartet werden kann ohne Unterbruch ist keine Wartezeit (tw) zu berücksichtigen.
LOT Lohnteiler
Bei einer Mehrmaschinenbedienung (1 Mitarbeiter bedient mehrere Maschinen gleichzeitig) wird damit erreicht, dass sie die Lohnkosten durch den Lohn Teiler dividiert werden, und somit ein definierter Anteil je Vorgang verrechnet wird. Somit ist es möglich bei gleichzeitiger Bedienung mehrer Anlagen die Lohnkosten anteilsmäßig zu berücksichtigen.
Alternativer Arbeitsgang
Der alternative Arbeitsgang dient dazu einen Alternativen Vorgang im Arbeitsplan vorzusehen der bei Bedarf genutzt werden kann. Dies kann der Fall sein, wenn außerplanmäßig eine Anlage ausfällt und auf eine Alternative gewechselt wird. Er ist im Arbeitsplan entsprechend markiert.