Please enable JavaScript to view this site.

use Handbuch

Navigation: Produktion PPS > Grundlagen

Arbeitsplan

Scroll Prev Top Next More

Der Arbeitsplan dient dazu, für den Artikel die Arbeitsaublauffolgen in der Fertigung in der korrekten Reihenfolge in Form von Arbeitsgängen zu definieren. z.B. Rohteil sägen, Drehen, Fräsen und mit den benötigten Bearbeitungszeiten, Maschinen usw. zu definieren. Die Daten werden tabellarisch, der Reihenfolgen entsprechend angelegt.
 

frx_Arbeitsplan02
 

Parametereinstellungen

Mit Hilfe von Parametereinstellungen können individuelle Funktionalitäten bereitgestellt werden.

Anzeige der AG Abhängigkeiten

Visuallisierung der Abhängigkeiten innerhalb von Arbeitsplan Stammdaten und Auftrag

Ausblenden der SL Mengen per

SL Mengen ausblenden in Auftrag und Stücklisten

 
Arbeitsplatz Kopfparameter

In den Kopfparamteren des Arbeitplanes werden wichtige Einstellungen getroffen um spezielle Mengenkonstrukte abzuarbeiten

frx_AG-Parameter
Ein Beispiel dazu wäre, in einer Bäckerei werden immer Rezepturen auf die Ofengröße ausgerichtet, in unserem Falle beträgt die Ofenfüllung mit Kaisersemmeln 1.480 St. Das bedeutet dass bei der Einheit "rez" in diesem Falle der Arbeitsplan wie auch die Stückliste sich auf die Menge 1480 Stk. bezieht. Bei der Auftragserstellung wird ein Auftrag für 2 Rezepturen erstellt. Somit wird die Menge in der Stückliste wie auch der Arbeitsplan darauf entsprechend angepasst.
 

Begrifflichkeiten

tr

Rüstzeit (benötigte Zeit für das Rüsten des Vorganges z.B. Drehen

te

Laufzeit (benötigte Zeit für die Fertigung des Vorganges)

tw

ist eine ablaufbedingte Wartezeit (z.B. Klebevorgang abwarten vor nächstem Arbeitsschritt)

z

Anzahl der Splittungen

bme

Basismenge

bmetyp

Basismengen Typ (per oder Block) / (gleichzeitig gefertigte Teile z.B. 2/Vorgang)

tdl

Durchlaufzeit = Benötigte Zeit zur Durchführung der Tätigkeit je Arbeitsgang

tu

Übergangszeit: Beispiele:  (Transportzeit = Zeitbedarf für den Transport der Werkstücke, Übergangszeit = Zwischen Anlieferung und Start des Arbeitsvorganges bzw. Fertigstellung des Arbeitsvorganges bis zum Start Transport)

tdlx

Durchführungszeit (Kosten, Auslastung) je Arbeitsgang ohne Berücksichtigung von Wartezeiten

n

Auftragsmenge

 

Begrifflichkeiten
 
Um die PPS Funktionalitäten zu verstehen und effizient nutzen zu können sind die Begrifflichkeiten und genutzten Abkürzungen zu klären.
 
Durchlaufzeit (tdl)
(Darunter verstehen wir die Durchlaufzeit je Arbeitsgang. Darunter verstehen wir die Zeitspanne, durch den die Anlage durch den Auftrag belegt ist. Sie beinhaltet auch Übergangszeiten (tu) wie z.B. Nachliegezeiten wenn der Vorgang abgearbeitet ist und wartet bis er zum nächsten AG transportiert wird.

frx_pps_tdlx

 

Durchführungszeit (tdlx)
Effektiv benötigte Bearbeitungszeit für den Vorgang, sie wird auch für die Kostenberechnung herangezogen, nicht berücksichtigt sind Übergangszeiten wie Transport.

frx_pps_DLZ1

 

 

Basismenge Typ (per, Block)

Darunter verstehen wir die gleichzeitig gefertigte Menge (bme), Standardmäßig 1, jedoch je nach Art der Vorrichtungen werden z.B. 3 Teile gleichzeitig bearbeitet, oder bei einer Härtecharge liegen z.B. 50 Teile in einem Härtekorb.

 

 

Wartezeit (tw)

Als Wartezeit wird jene Zeit im Auftrag verstanden, für eine ablaufbedingte Unterbrechung, die notwendig ist, um z.B bei einem Klebeprozess eine definierte Zeitspanne abzuwarten, bis die Bearbeitung fortgesetzt werden kann. Falls der geklebte Teil auf die Seite gelegt wird, und mit dem Folgeteil gestartet werden kann ohne Unterbruch ist keine Wartezeit (tw) zu berücksichtigen.

 

 

LOT Lohnteiler

Bei einer Mehrmaschinenbedienung (1 Mitarbeiter bedient mehrere Maschinen gleichzeitig) wird damit erreicht, dass sie die Lohnkosten durch den Lohn Teiler dividiert werden, und somit ein definierter Anteil je Vorgang verrechnet wird. Somit ist es möglich bei gleichzeitiger Bedienung mehrer Anlagen die Lohnkosten anteilsmäßig zu berücksichtigen.

 

 

Alternativer Arbeitsgang

Der alternative Arbeitsgang dient dazu einen Alternativen Vorgang im Arbeitsplan vorzusehen der bei Bedarf genutzt werden kann. Dies kann der Fall sein, wenn außerplanmäßig eine Anlage ausfällt und auf eine Alternative gewechselt wird. Er ist im Arbeitsplan entsprechend markiert.